Paar verärgert über Preisrichter-Einstufung
Litauer Eistänzer legen Protest gegen Wertung ein

Die Wertungsdiskussionen im Eiskunstlaufen nehmen bei Olympia kein Ende. Nach dem Paarlauf-Skandal legten die Litauer Eistänzer Margarita Drobiatzko und Povilas Vanagas Protest gegen die Eistanz-Entscheidung ein. Das fünftplatzierte Paar fühlt sich um die Bronzemedaille betrogen.

HB/dpa SALT LAKE CITY. Sowohl die Drittplatzierten Barbara Fusar-Poli/Maurizio Margaglio (Italien) als auch die Vierten Shae-Lynn Bourne/Victor Kraatz (Kanada) seien in der Kür gestürzt, führten die Litauer an. "Es geht uns gar nicht um die Bronzemedaille, aber es sind unsere vierten und letzten Olympischen Spiele, da wollen wir nicht mehr schweigen", sagte Vanagas bei einer Pressekonferenz. Zu oft seien sie in ihrer langjährigen Karriere betrogen worden, nun wollen sie für die nachkommenden jungen Paare streiten. Nach den Weltmeisterschaften im März in Nagano will das Ehepaar seine Amateur-Karriere beenden.

Ein Dorn im Auge ist dem Weltklasse-Paar die Preisrichter- Einstufung, die sich von einem Wettkampfteil zum nächsten kaum ändert. "Die ersten 13 Paare sind auch in Salt Lake City in der Rangfolge von den Pflichttänzen bis zum Ende so geblieben, das gibt es doch nicht", sagte Vanagas. Aus dem selben Grund gibt es immer wieder Kritiker, die sich für die Streichung des Eistanzes aus dem olympischen Programm aussprechen.

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