Pässe wieder entziehen
Merkel fordert härteres Vorgehen gegen islamische Extremisten

CDU-Chefin Angela Merkel bekräftigt die Forderung der Union nach einem schärferen Vorgehen gegen islamische Extremisten in Deutschland.

ddp HAMBURG. CDU-Chefin Angela Merkel bekräftigt die Forderung der Union nach einem schärferen Vorgehen gegen islamische Extremisten in Deutschland. Merkel sagte der "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe), noch immer lebten in der Bundesrepublik 31 000 registrierte fanatische Islamisten, keiner von denen sei bisher ausgewiesen worden. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) "klopft zwar markige Sprüche", könne aber seine Versprechen bezüglich der inneren Sicherheit nicht halten, monierte Merkel. Sein Sicherheitspaket sei von Rot-Grün komplett entschärft worden.

Merkel forderte zugleich, eingebürgerten Ausländern, "die sich die doppelte Staatsbürgerschaft nur verschaffen, um ihre Mitgliedschaft in solchen Fundamentalisten-Gruppen zu tarnen", den deutsche Pass wieder entziehen zu können.

Auch den rot-grünen Zuwanderungskompromiss der Bundesregierung lehnte Merkel weiter ab. Ein Zuwanderungsgesetz müsse die Zuwanderung steuern und begrenzen, statt die Asylgründe auszuweiten. Zudem müsse die Integration der bereits in Deutschland lebenden Ausländer stärker gefördert werden.

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