Paketzusteller lernen "neues Fahren"
Post will auch beim Sprit sparen

Die Deutsche Post will neben ihren sonst geplanten Kostensenkungen auch beim Sprit im Fuhrpark sparen. Das kündigte die Leiterin des Konzernbereichs Politik und Umwelt, Monika Wulf-Mathies, in einem Gespräch mit dem Auto Club Europa (ACE) am Mittwoch in Stuttgart an.

HB BONN. In der Stadt könnten Paketzusteller durch andere Fahrweisen rund zwei Prozent Sprit sparen, bei Überlandtransporten sogar 15 Prozent und mehr.

Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel will an diesem Donnerstag in Frankfurt am Main bei der Bekanntgabe der Unternehmenszahlen für das 3. Quartal auch das "Star"-Programm vorstellen. Es sieht einen Katalog von Maßnahmen vor, die der "Wertsteigerung" und Einsparung dienen sollen. Ein "generelles Stellenabbauprogramm" gebe es aber nicht, hatte die Post deutlich gemacht.

Vom nächsten Jahr an würden etappenweise insgesamt 15 000 motorisierte Paketzusteller "neues Fahren" einstudieren, kündigte Wulf-Mathies an. Die Post werde dafür Stellen für professionelle Fahrtrainer schaffen und möglicherweise Erfolgsprämien an die Trainingsteilnehmer vergeben. Der Konzern könne binnen der nächsten drei Jahre die Kosten bei der Paketzustellung allein dadurch um gut zwei Mill. Euro reduzieren. Die rund 58 000 Firmenwagen legten derzeit eine Milliarde Kilometer im Jahr zurück und verbrauchten in dieser Zeit knapp 150 Mill. Liter Treibstoff.

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