Palästinenser getötet
Rückzug nach Gefechten vor Arafats Hauptquartier

Die israelische Armee hat sich am Donnerstagmorgen aus dem Stunden zuvor besetzten Hauptquartier von Palästinenserpräsident Jassir Arafat in Ramallah zurückgezogen.

dpa RAMALLAH/JERUSALEM. Dies bestätigten palästinensische Augenzeugen und israelische Armeesprecher.

Die Truppen waren am frühen Morgen mit etwa 30 Panzern in das Regierungsviertel Mukata eingedrungen und hatten auf dem Gelände des Amtssitzes von Arafat mehrere Gebäude völlig zerstört. Dabei kam es zu Kampfhandlungen mit palästinensischen Polizisten, in deren Verlauf ein Palästinenser getötet und mindestens 30 verletzt wurden.

Die Aktion folgte wenige Stunden nach dem jüngsten palästinensischen Selbstmordanschlag in Nord-Israel, bei dem 17 Israelis und der Attentäter ums Leben kamen. 13 der israelischen Opfer waren Soldaten.

Die israelische Armee betonte während der Operation, dass sie nicht beabsichtige, Arafats Hauptquartier erneut länger zu besetzen. Der Palästinenserführer, der den Anschlag am Mittwoch scharf verurteilt hatte, blieb bei dem Angriff unverletzt. Erst Mitte Mai hatte die israelische Armee eine wochenlange Belagerung Arafats beendet.

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