Palästinensischer Sicherheitschef Dschibril Radschub verletzt
Armee zerstört angebliche Granaten-Fabrik

Israelische Kampfhubschrauber haben am frühen Montagmorgen im Gazastreifen wieder zahlreiche Gebäude im Süden der Stadt Gaza beschossen.

dpa GAZA/RAMALLAH. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben mindestens vier Menschen verletzt und mindestens zehn Gebäude schwer beschädigt oder zerstört.

Nach Angaben der israelischen Streitkräfte handelte es sich bei einem der Gebäude um eine "Fabrik" zur Herstellung von Mörsergranaten. Dies wurde von palästinensischer Seite bestritten. Militante Palästinenser haben in den vergangenen Monaten mehr als 120 Mörsergranaten auf israelische Ziele innerhalb und außerhalb des Gazastreifens abgefeuert. Sie richteten dabei meist nur leichten Sachschaden an.

Am späten Sonntagabend hatten israelische Panzer bei Ramallah im Westjordanland das Haus des palästinensischen Sicherheitschefs Dschibril Radschub beschossen. Dabei wurden fünf seiner Leibwächter und er selbst verletzt. Radschub, der gegen den Zwischenfall protestierte, hatte die israelische Armee zuvor im palästinensischen Rundfunk als "blutdürstige Gangster" bezeichneten, die unschuldige Palästinenser töteten. Israels Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser telefonierte nach dem Zwischenfall mit Radschub. Er habe ihm versichert, dass der Sicherheitschef nicht gezielt beschossen worden sei.

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