Palm-Aktien verlieren
Dow Jones kämpft mit 8600er Marke

Die deutlichen Kursgewinne an Wall Street werden am Montagmittag (Ortszeit) weiter ausgebaut. Die Kauflaune der Anleger trifft fast alle Branchen, und nur wenige Aktien tendieren in negativem Terrain. Die Marke von 8600 Punkten scheint für den Leitindex Dow Jones eine Hürde zu sein - noch.

vwd NEW YORK. Bis 19.07 Uhr klettert der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 3,9 Prozent bzw. 326 Punkte auf 8590 Stellen, und der S&P-500-Index steigt um vier Prozent bzw. 34 auf 887 Zähler. Die im Nasdaq-Composite-Index notierten Technologiewerte verteuern sich im Schnitt um 4,6 Prozent bzw. 59 Stellen auf 1.320. Keine Anzeichen für Gewinnmitnahmen im Anschluss an die Aufschläge von Freitag, freuen sich Marktbeobachter.

Joe Battipaglia von Ryan Beck zeigt sich optimistisch: "Der bisherige Bärenmarkt hat nun ein Ende, das Schlimmste dürfte nun endlich hinter uns liegen", kommentiert er den Handel am Montag. Und auch wenn sich andere Marktteilnehmer weniger euphorisch zeigen, sind auch sie beeindruckt von dem Ausmaß der Erholung, die sich aktuell auf 85 der 86 im Standardindex enthaltenen Branchen auswirkt. Von den 30 Titeln des DJIA verzeichnen IBM die höchsten Gewinne, sie verteuern sich um fünf Prozent auf 69,75 Dollar.

Ein besonders deutliches Kursplus weisen die Versicherer auf. So steigen American International Group um 8,3 Prozent auf 61,50 Dollar, nachdem die Analysten von UBS Warburg die Titel auf "Strong Buy" von zuvor "Buy" hochgestuft hat. Charter Communications erhöhen sich um 19 Prozent auf 3,13 Dollar, nachdem Gerüchte kursieren, der CEO werde seinen Anteil an dem Unternehmen aufstocken, oder gar das Unternehmen übernehmen, nachdem der Aktienkurs so deutlich gefallen ist.

Palm

hingegen zählen am Montag zu der "fallenden Minderheit". Die Papiere geben im Anschluss an die Nachricht, man werde einen Reverse-Split durchführen, um 17 Prozent auf 1,13 Dollar nach. Qwest Communications werden ebenfalls abgestraft, nachdem das Unternehmen eingestanden hat, die Geschäftsabschlüsse für die Jahre 1999 bis 2001 wegen Bilanzierungsfehlern überarbeiten zu müssen. Qwest brechen um 20,0 Prozent auf 1,20 Dollar ein.

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