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Palm: Schätzungen geschlagen aber düsterer Ausblick

Mit einem Gewinn von zwei Cents konnte Palm die Analystenschätzungen um einen Cent schlagen. Der Umsatz ist auf 474 Millionen gegenüber 272 Millionen Dollar im Vorjahr geklettert. Damit hatte die Wall Street gerechnet.

Für das laufende Quartal erwartet Palm allerdings einen Umsatzrückgang und einen Verlust von acht Cents pro Aktie. Die Einnahmen prognostiziert das Unternehmen auf 300 Millionen bis 315 Millionen Dollar. Die Konsensschätzungen lagen bisher bei drei Cents Gewinn pro Aktie und einem Umsatz von 573 Millionen Dollar. Als Konsequenz aus der schwachen Geschäftslage wird das Unternehmen jetzt 250 Mitarbeiter entlassen. Rund 40 Prozent aller abgesetzten Handhelds werden von Unternehmen für ihre Mitarbeiter gekauft. Palm bekommt nun zu spüren, dass Firmen solche Ausgaben mittlerweile stark reduzieren.

Goldman Sachs hat das Palm-Papier von der Empfehlungsliste genommen und stuft es nur als "Market Outperformer" ein. Als Grund für diesen Schritt wurde neben dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld die große Konkurrenz von Handspring genannt. Das Brokerhaus Robertson Stephens stuft die Aktie von "kaufen" auf im langfristigen Bereich "attraktiv" herunter. Dabei wird auf die hohen Lagerbestände verwiesen, die erst einmal abgebaut werden müssten.

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