"Palomino" und "Hammer" in Vorbereitung
AMD arbeitet am Zwei-GHz-Prozessor

Der US-Halbleiterkonzern Advanced Micro Devices wird sein Werk in Dresden im kommenden Jahr weiter ausbauen.

vwd DRESDEN. Der US-Halbleiterkonzern Advanced Micro Devices Inc (AMD), Sunnyvale, wird sein Dresdner Werk, die AMD Saxony Manufacturing GmbH, Dresden, im kommenden Jahr weiter ausbauen. Wie AMD Saxony Vice President und Geschäftsführer Jim Doran am Montag in Dresden sagte, wird zur Zeit bereits der Reinraum um rund 2 300 qm erweitert. Mit dem Abschluss der Innenarbeiten rechnet das Unternehmen im April 2001. Im kommenden Jahr will AMD in Dresden die Volumenproduktion steigern und neue Technologien einführen. Im Mittelpunkt soll 2001 eine neue Version des AMD-Athlon-Prozessors stehen, der noch unter dem Codenamen "Palomino" geführt wird.

Mit einer geplanten Taktung von 1,5 GHz kann er ab zweitem Quartal 2001 in Desktops, Notebooks, Workstations und Server eingesetzt werden, an einem Zwei-GHz-Prozessor werde gearbeitet. Insgesamt will AMD die Prozessorenproduktion an den beiden Standorten Austin/Texas (USA) sowie Dresden im kommenden Jahr auf 40 Mill. Prozessoren von derzeit 28 Mill. steigern. Angaben zum anteiligen Volumen von Dresden erfolgten nicht. Außerdem soll 2001 Dresden als erstes AMD-Werk auf die SOI-Technologie vorbereitet werden.

AMD verspricht sich von der SOI-(Silicon-On-Insulator)-Technologie höhere Taktfrequenzen und einen geringeren Stromverbrauch der Prozessoren. Die neue Technologie soll in der Fertigung von AMD-Prozessoren der achten Generation mit dem Codenamen "Hammer" eingesetzt werden.

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