Panik ausgebrochen
Jumbo mit brennendem Triebwerk notgelandet

Mit einem brennenden Triebwerk ist ein Jumbo-Jet der spanischen Fluggesellschaft Iberia in New York notgelandet. Die 369 Passagiere und 17 Besatzungsmitglieder mussten die Maschine vom Typ Boeing 747 über Notrutschen verlassen.

HB MADRID/NEW YORK. Dabei wurden acht Fluggäste leicht verletzt, teilte Iberia am Montag in Madrid mit. Vier von ihnen konnten die Krankenhäuser nach kurzer Zeit wieder verlassen.

Die Maschine mit der Flugnummer IB 6250 war am Sonntag (Ortszeit) vom New Yorker Flughafen John F. Kennedy nach Madrid gestartet. Nach wenigen Minuten, als das Flugzeug sich bereits über dem Atlantik befand, geriet eines der beiden Triebwerke an der linken Tragfläche in Brand. Eine Passagierin beobachtete, dass Funken sprühten. Der Pilot schaltete das brennende Triebwerk aus und kehrte nach New York zurück. Kurze Zeit nach der Notlandung konnte die Feuerwehr den Brand löschen.

Bei der Evakuierung der Maschine kam es an Bord nach Angaben von Augenzeugen zu panikartigen Szenen. Einige Fluggäste schrien, andere drängelten mit aller Macht zu den Notausgängen. Ein Reporter der Zeitung "El País", der unter den Fluggästen war, berichtete, eine der Notrutschen habe nicht eingesetzt werden können. Dies habe die Räumung des Flugzeuges verzögert.

Die Passagiere wurden auf andere Maschinen umgebucht. Die Ursache des Triebwerkbrandes sei unbekannt, teilte Iberia mit. Eine Untersuchung solle nähere Aufschlüsse bringen. An dem Flugzeug seien vor dem Start alle erforderlichen Sicherheitskontrollen vorgenommen worden.

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