Panik in der Hauptstadt
Neues kräftiges Erdbeben in El Salvador

dpa SAN SALVADOR. El Salvador ist am Dienstag von einem neuen kräftigen Erdbeben heimgesucht worden. Ersten Rundfunkberichten zufolge löste das Beben zahlreiche Erdrutsche aus und verursachte eine allgemeine Panik unter der Bevölkerung. Über Opfer und Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Nach Angaben Straßburger Erdbebendienstes erreichte das Beben, das sich um 08.22 Uhr Ortszeit (15.22 MEZ) ereignete, eine Magnitude von 5,7 auf der Richterskala. Das Nationale Notstandszentrum El Salvadors (COEN) gab die Intensität wesentlich höher an, nämlich mit 7,3. 40 Minuten später gab es ein ebenfalls kräftiges Nachbeben. Das Rote Kreuz begann ersten Rundfunkberichten zufolge mit einer Erfassung der Schäden.

Vor genau einem Monat, am 13. Januar, waren bei einem Beben der Stärke 7,6 auf der Richterskala in El Salvador mindestens 827 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Orte wurden verwüstet, noch immer leben Tausende Menschen in Notunterkünften.

Den Rundfunkberichten zufolge stürzten am Dienstag in dem Dorf San Analquito in der Provinz Cuscatlan mehrere Häuser ein und begruben ihre Bewohner unter sich. Erdrutsche gab es auch am Vulkan von San Salvador und in den Provinzen La Paz und Usulutan. Das Erziehungsministerium ließ an den Schulen des ganzen Landes den Unterricht abbrechen.

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