Panik vor schwarzer Magie
Fünf Menschen wegen vermeintlicher Hexerei in Indien verbrannt

Reuters HYDERABAD. In Indien sind fünf Menschen wegen vermeintlicher Hexerei verbrannt worden. Rund 200 Bewohner der Ortschaft Thimanpur im Bundesstaat Andhra Pradeshseien seien in die Häuser der Opfer gestürmt, hätten diese geschlagen und schließlich bei lebendigem Leib verbrannt, teilte die Polizei am Donnerstag in Hyderabad mit. Die Opfer, vier Frauen und ein Mann, seien alle im Alter von rund 50 Jahren gewesen.

Nach Angaben der Polizei hatten zwei Todesfälle in der vergangenen Woche die Panik vor schwarzer Magie ausgelöst. Dabei sei eine Frau tot aufgefunden worden, nachdem sie ihren Kindern offenbar kurz zuvor von Magiern im Dorf erzählt hatte. Es habe bisher keine Verhaftungen gegeben, sagte ein Polizei-Sprecher. Die Ermittlungen seien aufgenommen worden. Thimanpur liegt rund 180 Kilometer nordöstlich von Hyderabad in Zentralindien.

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