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Pankl will 2001 02 weiter wachsen

Der österreichische Automobil- und Luftfahrtindustrie-Zulieferer Pankl Racing Systems AG hat im Geschäftsjahr 2000/01 (zum 30. September) die Planzahlen erreicht und sieht für 2001/02 weiteres Wachstumspotenzial.

Reuters WIEN. "Nächstes Jahr wird die Wachstumsrate von Pankl wieder bei zumindest 20 % liegen", wird Finanzvorstand Ernst Wustinger in einer Presseaussendung am Dienstag zitiert. Die Ebit-Margin werde im ersten Quartal 2001/02 zwischen zwölf und 15 % zu liegen kommen. Gegen Ende des Geschäftsjahres erwarte sich Pankl eine Ebit-Margin von zumindest 15 %, die dann auch wieder in den gesteckten Zielbereich von 15 bis 20 % passe, teilte das Unternehmen weiters mit.

Für das Geschäftsjahr 2000/01 hat Pankl bei einem Umsatz von 54,1 (39,6) Mill. Euro einen Betriebserfolg (Ebit) von 9,3 (7,8) Mill. Euro und ein Ergebnis vor Steuern (Ebt) von 10,2 (9,1) Mill. Euro genannt. Daraus resultiert eine Ebit-Margin für das Gesamtjahr von 17,2 (19,8) %. Der Jahresüberschuss wurde mit 6,7 (6,1) Mill. Euro, das Ergebnis je Aktie mit 1,74 (1,56) Euro angegeben.

Die Übernahme und Konsolidierung der Pankl Aerospace - vormals Clark & Wheeler, die Pankl im Sommer 2000 übernommen hatte - habe das Ebit zwar kurzfristig belastet, mittelfristig gesehen werde Pankl Aerospace aber zu einem zweiten Standbein der Gruppe werden. In den nächsten zwei Jahren werde Pankl noch 2,2 Mill. Euro in die Restrukturierung dieser US-Tochter stecken, vor allem in die technologische Aufrüstung und Mitarbeiterausbildung.

2001/02 werde auch weiter im Zeichen der Entwicklung des Dieselkonverters stehen, dessen Produktionsbeginn für 2003 vorgesehen sei. Für Ende des ersten Quartals 2001/02 seien die Resultate der Initialtests zu erwarten. Parallel dazu würden die Vorarbeiten für die Produktion anlaufen, die entsprechende Kapitalaufwendungen erfordern würde, teilte Pankl ohne nähere Angaben mit.

Am Frankfurter Neuen Markt standen Pankl zuletzt freundlich bei 41,00 (40,50). Seit Jahresbeginn haben Pankl 26,3 % an Wert zugelegt, während der Leitindex gut 54,4 % im Minus liegt.

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