Pannen kosten Solberg mehrere Strafsekunden
Rallye-Pilot Loeb nutzt Solbergs Schwächen

Sebastien Loeb hat bei der Rallye Mexiko vom Pech und den Fehlern der Konkurrenz profitiert. Nach dem ersten Tag führt der Citroen-Fahrer das Classement an.

HB BERLIN. Strafzeiten für Titelverteidiger Petter Solberg aus Norwegen haben Vize-Weltmeister Sebastien Loeb zum Auftakt der Rallye Mexiko den Etappensieg beschert. Nach den vier Wertungsprüfungen des ersten Tages rund um Leon führt der französische Citroen-Pilot mit 8,4 Sekunden vor den früheren Weltmeistern Marcus Grönholm (Finnland/Peugeot) und Carlos Sainz (Spanien/Citroen/29,2). Loeb hatte bereits die ersten beiden WM-Läufe der Saison in Monte Carlo und Schweden gewonnen.

Bis zum letzten Service hatte Solberg mit 5,6 Sekunden vor der Konkurrenz geführt. Doch dann sprang sein Subaru nicht an. Solberg und sein englischer Co-Pilot Phil Mills mussten den Wagen bergauf schieben und erhielten wegen verspäteten Eintreffens bei der Zeitkontrolle 40 Strafsekunden.

Dann nahm der Weltmeister auch noch fremde Hilfe in Anspruch. Da dies jedoch laut Reglement erst hinter der Zeitkontrolle erlaubt ist, waren weitere fünf Strafminuten fällig. Solberg fiel mit 5:34, 4 Minuten Rückstand auf den 13. Platz zurück.

In Mexiko sind keine Deutschen am Start. Der frühere deutsche Meister Armin Schwarz wird wahrscheinlich erst nach der Rallye Akropolis (4. bis 6. Juni) in die WM einsteigen. Der Oberreichenbacher unterschrieb vor gut einem Monat einen Zwei-Jahres-Vertrag bei Skoda.

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