"Pantoprazol" sei Dank
Altana auf dem Weg zu neuen Rekorden

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Altana ist nach den ersten neun Monaten vor allem dank seines Erfolgspräparates Pantoprazol auf dem Weg zu neuen Rekorden. Die Gewinnprognose hob das Unternehmen am Mittwoch in Bad Homburg erneut an.

ddp/vwd BAD HOMBURG. Das Ergebnis im Gesamtjahr solle um "deutlich über 30 %" steigen, kündigte Vorstandsvorsitzender Nikolaus Schweickart an. Im Halbjahresbericht hatte Altana noch ein Wachstumsziel für das Ergebnis von 30 % genannt.

Bis Ende September kletterte der Vorsteuergewinn um 50 % auf 350 Mill. Euro (684,5 Mill. DM). Der Konzernumsatz legte den Angaben zufolge um 23 % auf rund 1,73 Mrd. Euro zu. Damit stieg die Umsatzrendite deutlich von 16,7 auf 20,3 %. Fast 80 % der Erlöse erzielte Altana im Ausland.

Maßgeblichen Anteil an der starken Entwicklung hatte das Magen-Darm-Medikament Pantoprazol. Gemeinsam mit Zwischenhändlern und Vertriebspartnern erzielte Altana allein damit einen Marktumsatz von 994 Mill. Euro nach 407 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr stellte das Unternehmen einen Marktumsatz von 1,2 Mrd. Euro mit diesem Präparat in Aussicht.

Anhebung der Dividende geplant

Der Umsatz der Pharmasparte Byk Gulden stieg in den ersten drei Quartalen um 30 % auf 1,18 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern verdoppelte sich nahezu auf 284 Mill. Euro. Der Geschäftsbereich Spezialchemie konnte mit dieser Entwicklung nicht mithalten. Die BYK-Chemie habe wie die meisten Unternehmen der Branche unter dem Konjunktureinbruch im dritten Quartal gelitten, teilte Altana mit. Das Ergebnis vor Steuern sank um 22 % auf 71 Mill. Euro. Zwar sei der Umsatz um 10 % auf 549 Mill. Euro gestiegen, ohne Zukäufe und Wechselkurseffekte liege der Erlös jedoch auf Vorjahresniveau.

Den Aktionären stellte Schweickart erneut eine "kräftige" Anhebung der Dividende in Aussicht. Die Belegschaft im Konzern werde im laufenden Jahr um 600 auf über 9 000 Beschäftigte steigen. Für die kommenden drei Jahre plant Altana die Schaffung von 2 000 neuen Arbeitsplätzen, von denen rund zwei Drittel außerhalb Deutschlands entstehen sollen.

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