Papst rief zum Waffenstillstand auf
Arafat sprach mit dem Papst über die Nahostkrise

Palästinenserpräsident Jassir Arafat hat den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon bei seinem Besuch in Rom aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

dpa ROM. Es gelte, bereits vereinbarte Vereinbarungen umzusetzen, um den Friedensprozess zu retten, sagte Arafat am Dienstag im italienischen Fernsehen. Für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen dürfe es keine Bedingungen und keinen militärischen Druck geben.

Arafat sprach im Vatikan während eines 15-minütigen Treffens mit Papst Johannes II. über die Lage in Nahost. Anschließend traf sich der Palästinenserpräsident zu einem Essen mit Ministerpräsident Silvio Berlusconi.

Der Papst rief alle Konfliktparteien auf, die Waffen niederlegen und den Weg des Dialogs zu gehen. Zugleich bekräftigte der Vatikan seine Forderung nach einem internationalen Status für Jerusalem, wo religiöse Gedenkstätten der Juden, Moslems und Christen liegen. Der italienische Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi sagte in Tunis, "die Zeit ist reif für einen Palästinenserstaat".

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