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Paris skeptisch über Lösegeldforderung für Irak-Geiseln

Die französische Regierung hat sich skeptisch über die Glaubwürdigkeit einer Lösegeldforderung für die beiden im Irak verschleppten Franzosen geäußert. Im Namen der Entführer der „Islamischen Armee im Irak“ waren im Internet fünf Mill. $ für die Freilassung der Journalisten Georges Malbrunot und Christian Chesnot gefordert worden.

dpa PARIS. Die französische Regierung hat sich skeptisch über die Glaubwürdigkeit einer Lösegeldforderung für die beiden im Irak verschleppten Franzosen geäußert. Im Namen der Entführer der "Islamischen Armee im Irak" waren im Internet fünf Mill. $ für die Freilassung der Journalisten Georges Malbrunot und Christian Chesnot gefordert worden.

Experten betrachteten diese Informationen "mit großer Skepsis", sagte der französische Premierminister Jean-Pierre Raffarin am Montag in Paris. Bislang sei es nicht gelungen, "diese Informationen als wahr zu bestätigen".

Paris sollte der Interneterklärung zufolge außer der Zahlung eines Lösegeldes einen Waffenstillstand des Terroristenführers Osama bin Laden annehmen und sich verpflichten, keine militärischen oder kommerziellen Kontakte zum Irak aufzunehmen. Die beiden Journalisten waren am 20. August auf dem Weg in die zu der Zeit umkämpfte Stadt Nadschaf verschwunden.

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