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Paris will Verbraucherpreise notfalls per Gesetz senken

PARIS (dpa-AFX) - Die französische Regierung will mit einem Gesetz dieVerbraucherpreise drücken, wenn die Wirtschaft die Produkte nicht freiwilligbilliger macht. "Wir versuchen alle zu überzeugen, den Franzosen Kaufkraft zugeben", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Nicolas Sarkozy am Mittwoch in derNationalversammlung. Wenn die Überzeugungsarbeit nicht gelinge, werde es "Zeit,neue gesetzliche Regeln zu fassen".

PARIS (dpa-AFX) - Die französische Regierung will mit einem Gesetz dieVerbraucherpreise drücken, wenn die Wirtschaft die Produkte nicht freiwilligbilliger macht. "Wir versuchen alle zu überzeugen, den Franzosen Kaufkraft zugeben", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Nicolas Sarkozy am Mittwoch in derNationalversammlung. Wenn die Überzeugungsarbeit nicht gelinge, werde es "Zeit,neue gesetzliche Regeln zu fassen".

Die Konsumgüterpreise seien seit 1997 in Frankreich stärker gestiegen als inallen anderen EU-Staaten, sagte Sarkozy. Der neogaullistische Minister will mitden Herstellern und Handelsketten eine Vereinbarung über die Senkung der Preisefür Markenartikel um 3 Prozent in diesem Herbst und weitere 2 Prozent imkommenden Jahr schließen.

Die Verhandlungen laufen jedoch schleppend. Als Zugeständnis an den Handelwill Sarkozy den Supermärkten die Möglichkeit einräumen, ihre Verkaufsflächeohne schwierige Genehmigungsverfahren zu erweitern, wenn auf der neuen Flächenur Waren mittelständischer Anbieter sowie Kulturgüter ausgestelltwerden.

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