Parität zum Dollar noch intakt
Euro etwas schwächer

Der Euro präsentiert sich im europäischen Handel bei Kursen um 1,0060 Dollar etwas schwächer. Das Augenmerk der Anleger richtet sich Händlern zufolge vor allem auf die weitere Entwicklung an der Wall Street. Der Markt wartet ab, ob der Aufwärtstrend einer von Dauer ist.

Reuters LONDON. Devisenexperten verwiesen auf geringe Umsätze und sagten, Anleger hätten weiter ein wachsames Auge auf die Unternehmensbilanzen in den USA. Der Markt warte ab, ob sich nach den Vortages-Kursgewinnen an den US-Aktienmärkten ein dauerhafter Aufwärtstrend andeute.

Gegen Mittag wurde der Euro mit 1,0062 $ etwas unter seinem New Yorker Schlusskurs gehandelt, nachdem er im fernöstlichen Handel noch bis nahe an die Marke von 1,01 $ geklettert war. Zur japanischen Währung legte der Dollar um rund einen halben Yen auf 117,04/09 Yen zu, was Experten auch auf die Nervosität angesichts möglicher weiterer Interventionen der japanische Notenbank zu Gunsten der US-Währung zurückführten.

Das Augenmerk der Anleger richtet sich Händlern zufolge vor allem auf die weitere Entwicklung an der Wall Street. Am Vorabend hatte der Dow-Jones-Index in New York nach sieben Handelstagen erstmals wieder im Plus geschlossen. "Der (Devisen-)Markt blickt weiterhin sorgfältig auf die US-Unternehmensergebnisse, um zu sehen, ob die Kursgewinne anhalten und ob es Signale für eine entsprechende Aktivität an den Aktienmärkten gibt", sagte Stacey Seltzer, Devisenanalyst bei Brown Brothers Harriman in London. Nach US-Börsenschluss wird unter anderem der Software-Konzern Microsoft seine Quartalszahlen vorlegen.

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