Parlamentsauflösung war ungesetzlich
Indonesischer Präsident Wahid abgesetzt

Die Beratende Volksversammlung in Indonesien hat Präsident Abdurrahman Wahid abgesetzt.

afp/dpa JAKARTA. Mehr als die Hälfte der Abgeordneten stimmte am Montag für die Amtsenthebung des 60-Jährigen. Wahid waren Inkompetenz und Verwicklung in Finanzskandale vorgeworfen worden. Er war 21 Monate im Amt.

Die Volksversammlung als höchstes Gesetzgebungsorgan war am Morgen zusammengetreten, obwohl Wahid wenige Stunden zuvor beide Parlamentskammern für aufgelöst erklärt und den Ausnahmezustand verhängt hatte. Das Oberste Gericht des Landes hatte den Schritt des Präsidenten kurze Zeit später als ungesetzlich bezeichnet. Wahid werden Inkompetenz und Verwicklung in Finanzskandale vorgeworfen.

Megawati Sukarnoputri als neue indonesische Präsidentin vereidigt

Die bisherige indonesische Vizepräsidentin Megawati Sukarnoputri ist am Montag als neues Staatsoberhaupt vereidigt worden.

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