Partei und Gesundheitsministerin verständigen sich auf Grundzüge
SPD ist sich bei Finanzausgleich für Krankenkassen einig

dpa BERLIN. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat sich mit den Experten der SPD-Fraktion auf Grundzüge für die geplante Reform des milliardenschweren Finanzausgleichs zwischen «armen» und «reichen» Krankenkassen geeinigt. Dies bestätigten Teilnehmer nach einer mehrstündigen Sitzung der SPD-Gesundheitspolitiker am Dienstagabend in Berlin.

Danach sollen die Krankheitskosten der Versicherten künftig stärker beim Finanzausgleich berücksichtigt werden. Besonders billige Kassen sollen zudem ihre Beiträge anheben und das Geld gezielt in Gesundheitsprogramme für chronisch Kranke stecken. Auch wollen Schmidt und die SPD das «Kassen-Hopping» - also den häufigen Wechsel zu Kassen mit niedrigen Beiträgen - eindämmen und dazu die Kündigungsfristen ändern. So sollen Mitglieder zwar kürzerfristig die Kassen kündigen können, dann aber mindestens 18 Monate bei der neuen Kasse bleiben müssen.

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