Parteichef Schill will heute Pressekonferenz geben
Streit in Schill-Partei um "Internierungslager"

Die parteiinterne Auseinandersetzung um den Bundesgeschäftsführer der Schill-Partei, Wolfgang Barth-Völkel, und seine Forderung nach Einrichtung von "Internierungslagern" für kranke Zuwanderer spitzt sich zu.

HB/dpa HAMBURG. Nachdem der Hamburger Schill-Politiker Wolfgang Bauer angekündigt hatte, er werde den Parteifreund wegen Volksverhetzung anzeigen, kritisierte Parteivize Mario Mettbach den "Alleingang" des Bürgerschaftsabgeordneten. "Es wäre klüger von Bauer gewesen, die Sache zu überschlafen und sich erst dann zu äußern", sagte Mettbach am Mittwoch. In der Sache selbst stimme er Barth-Völkel zu, der vor allem Gesundheitschecks für Ausländer gefordert habe, die dauerhaft in Deutschland leben wollten.

Das sei in den USA schon lange Praxis, betonte Mettbach. Die Wortwahl Barth-Völkels sei allerdings unpassend gewesen. "Die Zeit der Lager ist Gott sei Dank vorbei."

In den Streit wollte sich jetzt auch Parteichef Ronald Schill einschalten, der für eine kurzfristig anberaumte Pressekonferenz an diesem Mittwoch seinen Urlaub unterbrach und nach Hamburg zurückkehrte.

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