Parteispenden-Untersuchungsausschuss
CDU-Chefin muss vor Untersuchungsausschuss

CDU-Chefin Merkel muss heute erstmals dem Parteispenden-Untersuchungsausschuss des Bundestages Rede und Antwort stehen. Dabei geht es um ein umstrittenes milliardenschweres Geschäft mit bundeseigenen Eisenbahner-Wohnungen.

ddp BERLIN. 1998 hatte ein Konsortium unter Beteiligung des Hamburger Unternehmer-Ehepaars Ehlerding von der alten Bundesregierung den Zuschlag für den Kauf von 114 000 Wohnungen erhalten. Danach konnte die CDU von den Ehlerdings eine Spende in Höhe von über fünf Millionen Mark in Empfang nehmen - die größte in ihrer Geschichte. Ein Teil des Spendengeldes soll 1998 auch an den CDU-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern geflossen sein.

Merkel war dort bis Mai 2000 CDU-Landeschefin. Neben Merkel ist auch der ehemalige Finanzminister Waigel vor den Ausschuss geladen. Waigel war als Mitglied der alten Bundesregierung an der Entscheidung zu Gunsten des Ehlerding-Konsortiums beteiligt.

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