Parteispendenaffäre
CSU schließt Pfahls aus

ap MÜNCHEN. Die CSU hat den im Zusammenhang mit der Parteispendenaffäre international gesuchten früheren Staatssekretär Holger Pfahls ausgeschlossen. Pfahls sei seinem Ortsverband Tegernsee schon seit langem die Beiträge schuldig, sagte der lokale CSU-Chef Norbert Schußmann dem "Münchner Merkur" (Freitagausgabe) zur Begründung. Bei zu langer Säumnis sieht die Parteisatzung den Ausschluss vor. Der Schritt habe nichts mit dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft zu tun, der frühere Staatssekretär im Verteidigungsministerium habe 1991 von dem Waffenhändler Karlheinz Schreiber 3,8 Mill. DM Schmiergeld kassiert, um eine Panzerlieferung nach Saudi-Arabien zu ermöglichen. Pfahls, der vor einem Jahr in Asien untergetaucht war, war früher Büroleiter des bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß gewesen.



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