Partner als Versicherungsnehmer, bezugsberechtigte Person und Prämienzahler in einem
Mit Geschick Erbschaftsteuern sparen

Schon beim Abschluss von Lebensversicherungen können Erbschaftsteuer- und Pflichtteilergänzungs-Ansprüche ausgeschlossen werden.

ddp/vwd KÖLN. Lebensversicherungen gehören zu den beliebtesten Vorsorgeformen. Doch häufig sind diese so abgeschlossen, dass im Falle eines Todes der überlebende Partner als Bezugsberechtigter aus dem Vertrag die vereinbarte Summe erhält. Dadurch werden jedoch unter Umständen Erbschaftsteuer und Pflichtteilergänzungsansprüche Dritter ausgelöst. Beides kann durch eine geschickte Vertragsgestaltung vermieden werden, erläutert der "ARD-Ratgeber Recht".

Dabei schließt der Begünstigte selbst eine Lebensversicherung auf das Leben des Ehegatten oder Partners ab. Der Partner ist also Versicherungsnehmer, bezugsberechtigte Person und Prämienzahler in einem. Der Erblasser ist die versicherte Person, da ja sein Risiko Tod versichert wird. Die Beiträge müssen allerdings tatsächlich vom Konto des Begünstigten abgehen, sonst macht das Finanzamt in der Regel Schwierigkeiten.

Haben Eheleute oder Partner bereits jeweils eine Lebensversicherung abgeschlossen, sollten diese beim Versicherungsunternehmen nachfragen, ob die Verträge nicht einfach untereinander ausgetauscht werden können, raten die Experten. Wurden beide Verträge beim gleichen Versicherer abgeschlossen, ist dies meistens problemlos möglich.

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