"Partner Deutschlands sollten mit dieser Position zurecht kommen"
Schröder und Fischer bleiben hart

Fischer sagte am Montag in Berlin, die bisherige Position der Bundesregierung gelte "in der Substanz vor der Wahl und nach der Wahl". Der Minister wies Kritik zurück, durch den Anti-Kriegskurs im Wahlkampf habe die Bundesregierung Deutschland außenpolitischen Schaden zugefügt. "Das kann ich nicht nachvollziehen."

dpa/HB BERLIN. Der Streit um die Irak-Politik und die Affäre um angebliche Hitler-Bush-Äußerungen von Bundesjustizministerin Herta Däubler- Gmelin (SPD) hatten kurz vor der Wahl zu offener und scharfer Kritik der US-Regierung geführt.

Die Beziehungen zu den USA seien von "überragender Bedeutung", sagte Fischer. Das werde auch so bleiben. "Wir werden unsere Beziehung auf traditionell wichtiger und guter Grundlage fortsetzen." Als Koalitionspartner wollten die Grünen dazu beitragen, "dass sie besser werden". Die USA seien der wichtigste Bündnispartner Deutschlands außerhalb Europas. Die Befreiung von der Nazi-Diktatur und die deutsche Einheit wären ohne die USA nicht möglich gewesen, sagte Fischer.

Auch Schröder hatte zuvor betont, dass die Regierung an ihrer Irak-Position nach der Wahl festhalte. Die Partner Deutschlands sollten mit dieser inhaltlichen Position zurecht kommen. Dies dürfe aber nicht ins Persönliche gehen, sagte Schröder mit Blick auf den angeblichen Vergleich der Politik von US-Präsident George W. Bush mit der Adolf Hitlers durch Däubler-Gmelin.

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