Partners Group setzt auf kleine und mittelgroße Transaktionen
Buyout-Fonds stehen vor Härtetest

Der Markt für außerbörsliches Beteiligungskapital (Private Equity) wird in Zukunft ein höchst uneinheitliches Bild abgeben. Im Bereich des Wagniskapitals für frühe Unternehmensphasen (start ups etc.) sei die Marktbereinigung größtenteils vollzogen. Dagegen könnten auf die Buyout-Fonds, die Mittel für bereits am Markt etablierte Unternehmen bereitstellen, neue Herausforderungen zukommen, glaubt die schweizerische Partners Group, die auf alternative Anlageklassen spezialisiert ist.

HB/pk FRANKFURT/M. "Falls das erhoffte Wirtschaftswachstum ausbleibt, könnte das stärkere Korrekturen für die Beteiligungen der Buyout-Fonds bedeuten", sagte Partner Thomas Staubli. Private-Equity-Investitionen seien zwar jetzt wegen der niedrigeren Kaufpreise von Unternehmen "unglaublich attraktiv". Jedoch seien die Exit-Möglichkeiten der Fonds, etwa ein Börsengang, im Vergleich zu den Boom-Zeiten 1999/2000 unattraktiv. Wesentliche Abnehmer von Beteiligungen seien in Bedrängnis oder müssten sich angesichts sinkender Erträge zurückhalten. Staubli: "Enron oder auch Cisco hatten laufend Beteiligungen gekauft und waren Kunden der Buyout-Fonds. Die sind jetzt ausgefallen".

Staubli glaubt, dass große Transaktionen vorerst selten bleiben: "Die kleineren und mittelgroßen Deals bis rund 200 Millionen Euro dürften in den kommenden Jahren die besseren Renditen erzielen". In Zukunft plane die Partners Group, verstärkt Alternative Assets für Privatanleger anzubieten. Zusammen mit deutschen Partnern sei man dabei, geeignete Strukturen, wie etwa Investmentfonds , zu entwickeln.

Quelle: Handelsblatt

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