Partnerschaft zu Vardenafil geschlossen
Bayer und GlaxoSmithKline fordern Pfizers Viagra heraus

Der Bayer-Konzern will gemeinsam mit dem britischen Branchenriesen GlaxoSmithKline (GSK) den Markt für Potenzmittel aufrollen.

afp LONDON. Wie GlaxoSmithKline am Donnerstag in London mitteilte, wird Bayer das Viagra-Konkurrenzprodukt Vardenafil herstellen, das beide Unternehmen dann über ihre Vertriebsnetze weltweit in den Verkauf bringen. Dabei würden sich die Firmen die Kosten für Marketing und Entwicklung des Potenzmittels teilen.

Mit ihrer Kooperation haben die Partner demnach vor allem auch den US-Markt im Visier. Dort wurde Vardenafil am 24. September bei der Arzneimittelbehörde angemeldet. Eine Entscheidung über die Zulassung wird im zweiten Halbjahr 2002 erwartet. Bayer beantragte zudem die Zulassung in Mexiko und Kanada und will laut GSK im Dezember die Genehmigung für den europäischen Markt einreichen.

Vardenafil ist nicht die erste Konkurrenzpille zu Viagra des Pfizer-Konzerns. Unter anderem will das US-Unternehmen Eli Lilly im kommenden Jahr sein Mittel Cialis vertreiben. Der weltweite Markt für Potenzmittel belief sich im vergangenen Jahr auf 1,4 Mrd. Dollar (3,1 Mrd. Mark/1,6 Mrd. Euro).

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