Partnersuche für das Pharmageschäft
Börsengang der Pharmasparte reines Planspiel

Ein Teilbörsengang der angeschlagenen Pharmasparte steht für die Bayer AG, Leverkusen, nicht auf der Tagesordnung. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte, dass dies eine theoretische Überlegung sei, falls die derzeitige Strategie des Unternehmens in den kommenden zwei bis drei Jahren nicht aufgehen sollte.

vwd DÜSSELDORF. Seit dem Lipobay-Skandal im vergangenen Jahr ist Bayer auf der Suche nach einem großen oder mehreren kleinen Partnern für das Pharmageschäft. Allerdings hat der Konzern deutlich gemacht, dass er dabei in jedem Fall die unternehmerische Führung behalten will.

Bislang hat Bayer unter anderem ein Vertriebsabkommen für das neue Potenzmittel "Vardenafil" mit der GlaxoSmithKline plc, London, abgeschlossen. Spekuliert wurde daher auch eine weitergehende Zusammenarbeit mit Glaxo, allerdings Bayer würde in einem solchen Fall kaum die unternehmerische Führung behalten.

Ab 2003 operiert Bayer in einer neuen Holding-Struktur, innerhalb derer die Gesundheitssparte - die allerdings wesentlich größer ist als das reine Pharmageschäft - als 100-prozentige Tochtergesellschaft in der Rechtsform einer AG erscheinen wird.

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