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Passagierflugzeug in Kolumbien entführt

Kolumbianische Rebellen haben nach Armeeangaben ein Passagierflugzeug entführt und zur Landung auf einer Straße im Süden des Landes gezwungen.

dpa/afp BOGOTA. Ein kolumbianisches Passagierflugzeug mit 37 Menschen an Bord ist am Mittwoch von Unbekannten auf einem Inlandsflug entführt und zur Landung auf einer Autobahn gezwungen worden. Das Militär schließe nicht aus, dass es sich um eine Tat der marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) handele, berichteten einheimische Medien.

Die Propellermaschine vom Typ Fokker der Gesellschaft Aires habe sich auf dem Weg von Neiva nach Bogota befunden und stehe nun etwa 280 Kilometer südwestlich der Hauptstadt nahe der Gemeinde Hobo.

Unter den Passagieren befinde sich auch der Senator der liberalen Partei, Jorge Eduardo Gechem Turbay. Einige der Passagiere seien von den Entführern in die Berge verschleppt worden.

Der Radiosender "Caracol" berichtete, die Maschine sei kurz vor der Landung von Kampfflugzeugen der Luftwaffe beschossen worden.

In dem seit fast vier Jahrzehnten andauernden Bürgerkrieg zwischen linksgerichteten Guerillagruppen, rechten Paramilitärs und Armee wurden in Kolumbien bislang mehr als 200 000 Menschen getötet.

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