Patten befürchtet Auswirkungen auf Nahost-Friedensprozess
Scharon: Ab jetzt ist alles anders

Nach dem tödlichen Anschlag radikaler Palästinenser auf den israelischen Minister Rechavam Seevi hat nach Ansicht von Regierungschef Ariel Scharon "eine neue Epoche" begonnen. "Nichts wird mehr so sein wie es war", sagte Scharon am Mittwoch nach Angaben des öffentlichen Rundfunks. "Wir stehen heute vor einer völlig veränderten Situation."

afp JERUSALEM/BRÜSSEL. Zuvor hatte sich die radikale Palästinenserorganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) zu dem Anschlag auf den Chef der ultrarechten Nationalen Union in einem Hotel in Ostjerusalem bekannt. Seevi wurde nach Angaben der Polizei von drei Schüssen in Kopf und Nacken getroffen und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Auch der für Außenpolitik zuständige EU-Kommissar Chris Patten befürchtete Auswirkungen des Anschlags auf den Nahost-Friedensprozess. Das Attentat werde "ganz sicher die Bemühungen um den Friedensprozess im Nahen Osten bremsen", teilte Patten in einer in Brüssel veröffentlichten Erklärung mit. Er verurteile den "schrecklichen Gewaltakt", der einen "Angriff gegen den Staat Israel" bedeute. Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana forderte, die Urheber müssten mit allen Mitteln vor Gericht gebracht werden.

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