Pay-TV-Sender leitet rechtliche Schritte ein
Premiere World droht 1 700 Gastwirten mit Klage

Ohne Lizenz zur öffentlichen Austrahlung dürfen Gastwirte die Fußball-Bundesliga nicht mehr im Fernsehen zeigen

sid MÜNCHEN. Der Pay-TV-Sender Premiere World hat nach dem ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen 1.700 Gastwirte rechtliche Schritte eingeleitet. Die Lokalbesitzer, die keine Lizenz zur öffentlichen Austrahlung des Premiere-Programms erworben hatten und dennoch die Live-Übertragungen präsentierten, wurden aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben.

Bei einer Nicht-Unterzeichnung droht der Bezahl-Kanal sogar mit einem gerichtlichen Verfahren. Nach eigenen Angaben hat Premiere während des ersten Spieltags "flächendeckende Kontrollen" durchgeführt.

"Wir wollen die Fairness gegenüber unseren lizenzierten Vertragspartnern bewahren. Deshalb werden wir ausnahmslos alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um nicht genehmigte Ausstrahlungen unseres Sportangebots in Gaststätten zu verhindern", begründete Premiere-Geschäftsführer Ferdinand Kayser die Maßnahme.

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