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Bundesligisten schwimmen in Schulden

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) setzt auf Transparenz und hat zum zweiten Mal ihren Bericht über die "wirtschaftliche Entwicklung im Lizenzfußball" vorgelegt. "Wir sind auf einem soliden Weg", sagte DFL-Präsident Werner Hackmann über die ökonomische Entwicklung der 36 Klubs der ersten und zweiten Liga. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ligen mit rund 670 Millionen Euro eine Rekordverschuldung vorweisen. Rund 82 Prozent dieser Verbindlichkeiten betreffen die Erstligisten.

him FRANKFURT/MAIN. Im Vergleich zur Spielzeit 1998/1999 haben sich 2002/2003 die Schulden der Klubs nahezu verdoppelt. In der Bundesliga ist erstmals nach drei Jahren die Verschuldung wieder stark angestiegen, nämlich um 30,6 Prozent. In der zweiten Liga hingegen verzeichnete die DFL einen Rückgang der Schulden um 22,7 Prozent.

Doch die DFL hatte auch Positives zu berichten, die Erträge der Bundesligisten nämlich sind weiter gestiegen. In der Saison 2002/2003 haben die Bundesligavereine 1,4 Milliarden Euro an Einnahmen generiert. 31,8 Prozent machen die TV-Einnahmen aus, rund 30 Prozent kam durch Werbung herein.

Als positiven Trend bezeichnete Werner Hackmann die Tatsache, dass es der Bundesliga gelungen sei, als Folge der Kirch-Krise und der von 360 auf 290 Millionen Euro gesunkenen Fernseh-Einnahmen vor allem die Personalaufwendungen zu senken. Lagen die Personalkostenanteile für Lizenzspieler in der Spielzeit 1999/2000 noch bei 48,5 Prozent der Erträge, so waren es in der Saison 2002/2003 nur noch 43,9 Prozent.

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