PDA-Markt
Keep it simple

Die Blütezeit währte nicht lange. Dem einstigen Statussymbol der New Economy Wiz Kids und Dot-Com-Gründer geht es an den Kragen. Der Markt für Taschencomputer, auch „PDA“ genannt, schrumpft.

Die Blütezeit währte nicht lange. Dem einstigen Statussymbol der New Economy Wiz Kids und Dot-Com-Gründer geht es an den Kragen. Der Markt für Taschencomputer, auch "PDA" genannt, schrumpft. Nach Angaben des Marktforschers Gartner sanken die weltweiten Auslieferungen für Personal Digital Assistenten 2003 auf 11,5 Millionen Stück nach 12,1 Millionen im Vorjahr. Doch weder Wirtschaftsflaute noch Internet-Gau machen Palm und Co zu schaffen, sondern das Handy.

Die heutigen Smartphones - Handys mit Organizrfunktionen - bieten zwar bei weitem noch nicht die Vielfalt moderner PDAs, aber das Notwendige: Termin- und Adressenverwaltung. Keep it simple.

Gerade Privatanwender haben längst gemerkt, dass schon besser ausgestatteten Consumer Handys eine gute Alternative für sie sind. Damit fällt ein ganzer Markt für die PDA-Macher weg, die sich wieder auf Geschäftsleute konzentrieren müssen.

Der Abstieg der PDA wird sich beschleunigen, wenn Smartphones erst die letzte Domaine der PDA mit dem großen Bildschirm erobert haben: E-Mails. Hier sind komfortable Lösungen wie der kanadische Blackberry noch klar im Vorteil. Doch die Handys holen auf. Nach Sony Ericsson und Nokia hat jetzt auch Samsung ein Abkommen mit dem Blackberry-Erfinder E-Mail-Spezialisten RIM unterzeichnet, um den beliebten E-Maildienst auf seine Mobiltelefone zu bringen.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
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