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PEFORMAXX-ANLEGERBRIEF-KOLUMNE: US-Dollar Abwertung noch nicht beendet

MÜNCHEN - Bereits vor einigen Wochen war das Euro/US-$-WechselkursverhältnisAusgangspunkt einer Trading-Strategie des Performaxx-Anlegerbriefs. In AusgabeNr. 14/2004 sahen die Analysten den Währungskurs in einerKonsolidierungsformation, die nach Beendigung ein charttechnisch handelbaresSignal liefern würde. Bereits einige Tage später erfolgte das Einstiegszeichenin Form eines Verkaufssignals mit Bruch der Marke von 1,21 US-$. Der Euro legtedaraufhin eine wohl verdiente Ruhepause nach der deutlichen Kursaufwertung inden Monaten zuvor ein. Über die jüngsten Handelswochen jedoch zeigen sich erstepositive Anzeichen, dass die Einheitswährung an die alte Performance wiederanknüpfen könnte.

MÜNCHEN - Bereits vor einigen Wochen war das Euro/US-$-WechselkursverhältnisAusgangspunkt einer Trading-Strategie des Performaxx-Anlegerbriefs. In AusgabeNr. 14/2004 sahen die Analysten den Währungskurs in einerKonsolidierungsformation, die nach Beendigung ein charttechnisch handelbaresSignal liefern würde. Bereits einige Tage später erfolgte das Einstiegszeichenin Form eines Verkaufssignals mit Bruch der Marke von 1,21 US-$. Der Euro legtedaraufhin eine wohl verdiente Ruhepause nach der deutlichen Kursaufwertung inden Monaten zuvor ein. Über die jüngsten Handelswochen jedoch zeigen sich erstepositive Anzeichen, dass die Einheitswährung an die alte Performance wiederanknüpfen könnte.

LANGSAM ABER SICHER DEM HOCH ENTGEGEN

Mit dem geschilderten Verkaufssignal, das mit Kursen unter demUnterstützungsniveau von 1,21 US-$ einsetzte, erreichte der Wechselkurs binnenweniger Wochen die ausgemachte Zielzone von 1,18 US-$. Erst an diesercharttechnisch markanten Linie gelang es dem Kurs sich einigermaßen zustabilisieren, ehe knapp einen Monat später der nochmalige Test dieUnterstützungszone von 1,18 US-$ als signifikant bestätigte. Gleichzeitig wurdefast auf den Punkt genau der seit Mitte 2002 existierende Aufwärtstrend(-Kanal) erfolgreich verteidigt. Aktuell schiebt sich diese langfristigeTrendlinie bei rund 1,182 US-$ aufwärts. Im Rahmen der darauf einsetzendenErholung gelang es dem Wechselkursverhältnis, den zuvor mit den beidenbestätigten Tests der Unterstützung von 1,18 US-$ einen potenziellen Doppelbodenzu formieren. Zur deutlichen Verbesserung der charttechnischen Ausgangslagekonnten gleichzeitig mittelfristige Abwärtstrends bei rund 1,198 US-$durchbrochen und auch die 200-Tage-Linie bei 1,20 US-$ als Unterstützungzurückgewonnen werden. Allein damit sind wieder alle klassischencharttechnischen Indikationen auf Seiten der Bullen verschoben worden.Inzwischen konnte in den letzten Handelstagen die Nackenlinie derDoppelboden-Formation bei ca. 1,216 US-$ überwunden und so ein zyklischesKaufsignal mit einem rechnerischen Kursziel bis 1,26 US-$ initialisiert werden.Der Weg dorthin ist jedoch steinig bzw. mit nicht zu verachtenden Widerständender ehemaligen Trading-Range bei 1,24 bzw. 1,245 US-$ bestückt, die nicht soleicht zu überwinden sein dürften. Klassische Kaufsignale stimmen auch vonSeiten der Markttechnik, allen voran dem Trendfolger MACD, auf höhere Kurse ein.Insgesamt also ein durchweg positives Chartbild, das mittelfristig genügendPotenzial besitzt, das bisherige Mehrjahreshoch des Euro bei 1,293 US-$ einemechten Härtetest zu unterziehen. Voraussetzung bleibt, dass kurzfristig unterallen Umständen das Doppelboden-Szenario mit Kursen oberhalb der Marke von 1,20US-$ erhalten bleibt.

STRATEGIE

Der Performaxx-Anlegerbrief sieht die positive Entwicklung desEuro/US-$-Kursverhältnisses weiter auf Seiten der europäischenGemeinschaftswährung und empfiehlt spekulativen Tradern, auch weiterhin auf denEuro zu setzen. Long-Positionen sollten idealerweise nach ersten kleinenRücksetzern bzw. Korrekturen des momentanen Anstiegs im Bereich von 1,21 bis1,205 US-$ erfolgen. Generell sollte anfangs ein Stopp zur Absicherung gesetztwerden, der spätestens bei 1,19 Euro auszulösen wäre. Nach einem gelungenemEinstieg und weiter anziehenden Notierungen sind die beschriebenen Widerstände,vor allem an der Marke von 1,245 US-$, genau zu beobachten und dieStop-Loss-Limits darauf abzustimmen, um etwaige Kursgewinne zu sichern.

Für die Inhalte der Kolumne ist alleine die Redaktion desPerformaxx-Anlegerbriefs verantwortlich. Der Performaxx-Anlegerbrief zählt miteiner Musterdepotperformance von über 500 % (seit 1.1.2001) zu Deutschlandserfolgreichsten Börsenbriefen. Weitere Informationen finden Sie unterwww.performaxx-anlegerbrief.de. Die Kolumne erscheint jeden Dienstag intechnischer Zusammenarbeit mit dpa-AFX.

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