Pegelstände sinken
Kaum noch Hochwassergefahr in Deutschland

Die Hochwassergefahr im Süden und in der Mitte Deutschlands ist gebannt. An Donau, Rhein und Neckar sinken die Pegelstände, teilten die zuständigen Behörden am Mittwoch mit.

HB/dpa PASSAU/KARLSRUHE/KÖLN. Nach Angaben der Karlsruher Hochwasser-Vorhersage-Zentrale (HVZ) stagniert nur auf dem Main bei Wertheim der Pegel. Am Rhein-Pegel in Karlsruhe wurden am Vormittag 7,90 Meter gemessen. Am Donnerstag werde er voraussichtlich aber wieder unter 7,50 Meter liegen, so dass der Schiffsverkehrs wieder freigegeben werden könne. Seit Sonntag liegen zwischen Iffezheim und Germersheim 36 Schiffe fest.

Das Hochwasser in Bayern hat sich am Mittwoch hauptsächlich nach Niederbayern und in die Oberpfalz verlagert. In diesen Gebieten trat die Donau an vielen Stellen über die Ufer, das Landesamt für Wasserwirtschaft erwartete allerdings keine Verschärfung der Lage. Die Flutwellen würden langsam abfließen, die höchste Warnstufe werde vermutlich nicht erreicht. In Passau sinke bereits der Donaupegel.

Der Rheinpegel bei Köln soll nach einem neuen Höchststand in der Nacht zum Donnerstag wieder sinken. Wie die Hochwasserschutzzentrale in Köln mitteilte, stieg der Rhein zuletzt nur noch um einen Millimeter pro Stunde auf einen Stand von 7,68 Metern am Mittwochvormittag. Der Höchststand in der Nacht zum Donnerstag werde bei voraussichtlich 7,70 Metern liegen. Bei Düsseldorf und Köln war der Schiffsverkehr auch am Mittwoch weiter eingeschränkt.

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