Peilt für 2003 schwarze Zahlen an
PSI gerät tief in die roten Zahlen

Der Berliner Softwareanbieter PSI AG hat 2002 bei einem Umsatzrückgang seinen operativen Verlust mehr als verfünffacht, will im laufenden Geschäftsjahr aber wieder schwarze Zahlen schreiben.

Reuters FRANKFURT. Aufgrund der eingeleiteten Restrukturierung und des Geschäftsverlaufs im ersten Quartal gehe der Vorstand davon aus, die für 2003 angekündigten Ziele zu erreichen, teilte die am Neuen Markt gelistete Gesellschaft am Dienstagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit. Zuletzt hatte PSI für das laufende Jahr bei einem konstanten Umsatz einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von zwei bis vier Millionen Euro sowie ein ausgeglichenes Konzernergebnis angekündigt.

2002 rutschte PSI vor allem wegen der Vorsorge für Risiken, Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten tiefer in die roten Zahlen. Der Ebit-Verlust habe sich wie angekündigt auf 12,4 (Vorjahr: 2,2) Millionen Euro erhöht, hieß es. Der Umsatz sei auf 150,7 (164,9) Millionen Euro gefallen, damit aber weniger stark geschrumpft als ursprünglich erwartet. Die Liquidität erhöhte sich den Angaben zufolge um 8,6 Millionen Euro auf 21,5 Millionen Euro.

Die PSI-Aktie notierte am Abend mit 1,49 Euro um knapp 5,7 Prozent im Plus.

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