Peinliche Fragen befürchtet
Königshaus stopft „Fergie“ den Mund

Wegen des Skandals im britischen Königshaus hat die Queen ihrer früheren Schwiegertochter, Sarah Ferguson (43), die Teilnahme an einer BBC-Talkshow untersagt.

HB/dpa LONDON. "Fergie" sollte als Schirmherrin einer medizinischen Wohlfahrtsorganisation einziger Gast der einstündigen Sendung am kommenden Samstag sein. Laut "Daily Telegraph" vom Donnerstag wurde die 43-Jährige gegen ihren Widerstand dazu gezwungen, den Termin abzusagen. Der Buckingham-Palast traue der Herzogin von York nicht. Sie hätte mit ihren Äußerungen die gegenwärtige Debatte noch "anfachen" können.

Über eine Sprecherin ließ die frühere Ehefrau von Prinz Andrew der Zeitung zufolge mitteilen: "Obwohl es sich ausschließlich um einen Auftritt in Zusammenhang mit Spendenaktionen handelte, hält die Herzogin ihre Teilnahme zu diesem Zeitpunkt für nicht angemessen." Die BBC habe "Verständnis" für die Absage gezeigt, schrieb der "Daily Telegraph". Der bereits angelaufene Druck der Hörfunk- und Fernseh- Zeitschrift "Radio Times" mit der Herzogin auf der Titelseite wurde gestoppt.

Ein namentlich nicht genannter BBC-Vertreter sagte, der für seine bohrende Interview-Taktik bekannte Showmaster Michael Parkinson hätte in der Sendung "mit Sicherheit" für das Königshaus peinliche Fragen gestellt. "Sie ("Fergie") wusste das sehr wohl, wollte aber trotzdem kommen. Aber der Palast hat sie gestoppt, weil er ihr nicht traut."

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