Peking geht leer aus
Formel 1 ab 2004 auch in Shanghai

Die Rennorganisation Formula One Administration und die Shanghaier Stadtverwaltung haben nach Informationen der "WirtschaftsWoche" einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet.

HB BERLIN. Die Formel 1 will ab der übernächsten Rennsaison auch in Chinas Boom-Metropole Shanghai ihre Runden drehen. Der Vertrag sieht offenbar vor, dass ab 2004 Grand-Prix-Rennen auf dem neuen "Shanghai International Circuit" stattfinden sollen. Der Vertrag, um den sechs Monate lang hart gerungen wurde, läuft zunächst bis 2010. Die 7 Kilometer lange Rennstrecke soll spätestens Anfang 2004 fertig gestellt sein, so dass der China-Grand-Prix in der zweiten Saisonhälfte starten könnte.

Shanghais Bürgermeister Chen Liangyu hat das 241-Millionen- Dollar-Projekt laut "WirtschaftsWoche" zu einem der beiden wichtigsten Entwicklungsprojekte der laufenden Legislaturperiode erklärt. Damit werde sichergestellt, dass die Anlage auch dann fristgerecht fertig wird, wenn sich nicht genügend private Investoren finden. Mit dem Zuschlag für Shanghai beendet die FOA das Tauziehen um die schon lange angestrebte Formel 1-Station in China. Neben Shanghai hatten sich Peking, die Olympiastadt von 2008, sowie Wuhan und Xi'an bemüht. Auch Chinas bisher einzige professionelle Rennstrecke in der südchinesischen Sonderwirtschaftszone Zhuhai hatte sich ins Spiel zu bringen versucht, aber weder technisch noch politisch eine Chance.

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