Penny-Stock-Streit
Gericht in Berlin verbietet Namensnennung

Das Landgericht Berlin hat der Deutschen Börse AG, Frankfurt, untersagt, den Namen eines infolge der Penny-Stock-Regelungen vom Ausschluss vom Neuen Markt bedrohten Unternehmens zu nennen.

HB/vwd Frankfurt. Das per Einstweiliger Verfügung erlassene Verbot gilt laut Angaben des Gerichts, bis ein Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt entschieden ist. Das Landgericht bestätigte damit einen Bericht der "Börsenzeitung". Die Deutsche Börse nahm daraufhin den Namen des betreffenden Unternehmens von ihrer Website, will aber im Übrigen an ihrer bisherigen Praxis festhalten, die Unternehmen zu nennen, die vom Neuen Markt ausgeschlossen werden sollen.

Die Entscheidung des Landgerichts Berlins habe nur für den Einzelfall Bedeutung, betonte die Börse. Ein Beobachter wies darauf hin, dass das Verbot der Namensnennung nur für die Deutsche Börse gelte. Aus der öffentlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht könne selbstverständlich auch unter Nennung des Unternehmensnamens berichtet werden.

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