Pentagon bestätigt irrtümlichen Angriff
US-Bomben töten US-Soldaten

Das US-Verteidigungsministerium hat Berichte bestätigt, wonach in der Nähe der afghanischen Stadt Kandahar zwei US-Soldaten durch den Angriff eines B-52-Bombers der US-Luftwaffe getötet wurden.

afp WASHINGTON. 20 US-Soldaten seien verletzt worden, sagte eine Pentagonsprecherin am Mittwoch. Das US-Kampfflugzeug habe am Morgen in der Nähe "befreundeter Truppen" angegriffen und die 900-Kilo-Bombe irrtümlich abgefeuert. Durch den Angriff seien auch Anti-Taliban-Kämpfer getötet und verletzt worden. US-Kampfflugzeuge bombardieren das Gebiet um Kandahar, die letzte große Bastion der Taliban im Süden Afghanistans, seit Wochen.

Mit den beiden neuen Todesopfern auf Seiten der USA erhöht sich die Anzahl der seit dem Beginn der Angriffe auf Afghanistan am 7. Oktober Getöteten auf acht. Zuletzt war Ende November in Usbekistan ein US-Soldat der Anti-Terror-Truppen ums Leben gekommen. Zuvor war ein 32-jähriger CIA-Agent beim Kampf um die Festung Kala-i-Dschangi getötet worden. Ein Soldat war bei einem Unfall in einem Lager in Katar ums Leben gekommen, zwei weitere starben bei einem Hubschrauberabsturz in Pakistan, ein Soldat stürzte Anfang November von einem Flugzeugträger. Fünf US-Soldaten waren bei einem US-Angriff auf die Festung von Kala-i-Dschangi verletzt worden.

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