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Pentagon untersucht Verbleib Sprengstoff im Irak

Das US-Verteidigungsministerium kann den Verbleib von 350 Tonnen Sprengstoff aus dem El-Kakaa-Munitionsdepot bei Bagdad derzeit nicht erklären.

dpa WASHINGTON. Das US-Verteidigungsministerium kann den Verbleib von 350 Tonnen Sprengstoff aus dem El-Kakaa-Munitionsdepot bei Bagdad derzeit nicht erklären.

In der Zeit zwischen dem Abzug der UN-Waffeninspekteure und der Ankunft der US-Armee, als das Depot unter irakischer Kontrolle gewesen sei, habe es ungewöhnliche Aktivitäten und eine große Zahl von Transportfahrzeugen vor dem Depot gegeben, sagte Pentagon-Sprecher Lawrence Di Rita am Freitag in Washington. Es gebe zurzeit aber keine definitive Antwort über den Verbleib der Munition.

Die Internationale Atomenergie-Organisation (Iaeo) hatte die USA beschuldigt, nicht ausreichend für die Sicherheit der Munitionsbestände in Al-Kakaa gesorgt zu haben.

Der lokale Fernsehsender Kstp-TV aus Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota zeigte Videoaufnahmen, wie US-Soldaten am 18. April vergangenen Jahres einen versiegelten Munitionsbunker in El Kakaa betraten.

Major Austin Pearson von der US-Armee sagte, dass seine Einheit nach Ankunft in dem Komplex von Munitionsdepots, zu dem auch el Kakaa gehört, zwischen 200 und 250 Tonnen Munition und Sprengstoff entsorgt habe. Ihm seien aber keine Iaeo-Siegel aufgefallen. Er könne auch nicht sagen, ob das von der Iaeo angeführte Material zu der entsorgten Munitionsmenge gehöre.

Nach den Worten von Di Rita hat die US-Armee im Irak bereits 400 000 Tonnen Munition beseitigt.

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