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PeopleSoft rechnet nur mit geringem GewinnDPA-Datum: 2004-07-07 15:42:31

Pleasanton (dpa) - Der amerikanische Unternehmenssoftwareanbieter PeopleSoft Inc. hat im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen deutlich weniger verdient als erwartet. Das Unternehmen machte das feindliche Übernahmeangebot von Oracle und das anschließende Kartellverfahren für die negative Entwicklung verantwortlich.

Pleasanton (dpa) - Der amerikanische Unternehmenssoftwareanbieter PeopleSoft Inc. hat im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen deutlich weniger verdient als erwartet. Das Unternehmen machte das feindliche Übernahmeangebot von Oracle und das anschließende Kartellverfahren für die negative Entwicklung verantwortlich.

PeopleSoft hat in dem Dreimonatsabschnitt voraussichtlich nur drei bis fünf Cent je Aktie verdient, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz dürfte 655 bis 665 Millionen Dollar betragen. Besonders der Juni habe unter dem laufenden Kartellverfahren gelitten. PeopleSoft hatte für das Quartal einen Umsatz von mindestens 675 Millionen Dollar prognostiziert. Der Gewinn sollte zehn bis zwölf Cent je Aktie erreichen. Die endgültigen Ergebnisse sollen am 27. Juli vorgelegt werden.

Oracle hatte eine Übernahmeofferte für PeopleSoft abgegeben. Das US-Justizministerium hat dagegen aus Wettbewerbsgründen geklagt. Die Auswirkungen der Publizität während des Verfahrens auf das eigene Geschäft seien beträchtlich, erklärte PeopleSoft-Chef Craig Conway. Im laufenden Monat könne es noch stärkere Auswirkungen geben.

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