Pepsi-Werbung in Argentinien verboten
Fifa-Pepsi: 1:0

Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat eine Werbekampagne des US-Getränkeherstellers Pepsico in Argentinien gestoppt. Hintergrund ist das Engagement des Konkurrenten Coca-Cola als offizieller WM-Sponsor.

Seoul (dpa) - Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat per Gerichtsentscheid eine Werbekampagne des US-Getränkeherstellers Pepsico in Argentinien unterbinden lassen. Dies teilte die Fifa Marketing AG am Freitag in Seoul mit. Hintergrund ist das Engagement von Konkurrent Coca-Cola als WM-Sponsor. Nach Fifa-Angaben hatte Pepsico in Argentinien mit den Worten "Tokio 2002", bekannten Fußballern sowie seinem Logo geworben. Dadurch sei der Eindruck einer Partnerschaft mit der Fifa vermittelt worden. "Wir sind besonders enttäuscht, dass ein Weltunternehmen wie Pepsico unter der Gürtellinie liegende Methoden benutzt, um die WM zu beschädigen", sagte Fifa-Marketing-Chef Patrick Magyar in der Mitteilung. Alle Marketingrechte und Erlöse würden ausschließlich den offiziellen Sponsoren zustehen, die das Ereignis schließlich mitfinanzierten. Wegen ähnlicher Werbung in Ecuador und Mexiko gibt es zwischen Fifa und Pepsico ebenfalls Streit. Auch in Russland hat der Verband eine aus seiner Sicht unerlaubte Kampagne beobachtet und erwägt deswegen ebenfalls rechtliche Schritte.

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