Per Stromleitung ins Internet
Besser spät als nie über Powerline

DÜSSELDORF. Per Stromleitung komfortabel im Internet surfen und über Powerline - wie die Technik so viel versprechend genannt wird - billig mit dem Onkel in Amerika telefonieren: Wird das wirklich einmal funktionieren? Nach den vielen vollmundigen Ankündigungen der Stromversorger und Powerline-Entwickler stellt sich diese Frage seit mehreren Jahren immer wieder aufs Neue.

Noch im Herbst waren sich alle potenziellen Anbieter einig: zur Computermesse Cebit 2001 geht es endlich los. Hersteller Ascom und Siemens wollten in Hannover erste Serienprodukte zeigen und die Stromkonzerne Eon, RWE sowie EnWB bereits im Frühjahr in einzelnen Regionen starten. Nun klappt das doch nicht. Frühestens im Sommer, heißt es jetzt.

Skeptiker glauben, dass es auch dann nicht klappen wird, zu groß seien die Probleme - vor allem mit der Abstrahlung, wodurch andere Sender gestört würden. Die Powerline-Entwickler halten jedoch dagegen. Sie hätten alles im Griff, heißt es unisono. Das wäre schön. Denn noch gibt es zu wenige schnelle Zugänge zum Internet - vor allem für Privatkunden. Richtfunk sowie Glasfaser sind sehr teuer. Powerline wäre eine billige Alternative.

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