Persönliche Angriffe nehmen zu
Demokraten droht Schlammschlacht

Nach Barack Obamas deutlichem Sieg in Mississippi rutschen die Demokraten in eine wochenlange Wahlschlacht mit persönlichen Angriffen. Zwar halten sich Obama und seine Konkurrentin um die Präsidentschaftskandidatur, Hillary Clinton, noch zurück, doch ihre engsten Berater sind weniger zimperlich.

HB WASHINGTON. Noch während der Vorwahl um die US-Präsidentschaftskandidatur am Dienstag sorgte eine Beraterin Hillary Clintons für Aufregung mit der Äußerung, der Senator aus Illinois verdanke seinem Erfolg nur der Tatsache, dass er schwarz sei. Clinton bezeichnete die Äußerungen ihrer Finanzexpertin Geraldine Ferraro zwar als bedauerlich. Sie kam aber nicht Obamas Forderung nach, die Vizepräsidentschaftskandidatin von 1984 zu entlassen.

„Ich denke nicht, dass für Geraldine Ferraros Äußerungen in unserer Politik oder in der Demokratischen Partei Platz ist. Sie stiften Uneinigkeit“, kritisierte Obama. In seinem Lager dulde er solche Kommentare nicht. Sein wichtigster außenpolitischer Berater musste kürzlich seinen Hut nehmen, weil er Clinton in einem Zeitungsinterview als „Monster“ verunglimpft hatte.

Der Vorfall machte klar, dass die Demokraten Gefahr laufen, sich immer mehr in einen Streit zwischen Obama- und Clinton-Anhängern zu verzetteln. Die Republikaner können sich derweil voll auf die eigentliche Präsidentschaftswahl im November konzentrieren, denn ihr Kandidat steht mit John McCain bereits fest.

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