Persönliche Übergabe ist wichtig
Telegramme kommen mit der normalen Post

Telegramme in der traditionellen Form als besonders rasche Information haben ausgedient. Mit der bereits erfolgten Umstellung habe die Post auf die veränderten Gewohnheiten der Kunden reagiert, die für die schnelle Übermittlung von Informationen und Nachrichten inzwischen Fax und E-Mail bevorzugten.

HB/dpa BONN. Der Briefträger bringe Telegramme nicht mehr sofort, sondern erst mit der normalen Postzustellung, sagte eine Sprecherin der Deutschen Post am Dienstag in Bonn.

Mit der verstärkten Nutzung der elektronischen Kommunikation sei die Telegramm-Nachfrage seit Jahren rückläufig, sagte die Sprecherin. Das Auslandstelegramm sei daher schon vor einigen Jahren abgeschafft worden. Inzwischen sei das Telegramm meist für besondere Anlässe gefragt. Daher biete die Post den Telegramm-Service für das Inland auch weiterhin an, seit dem 1. März allerdings nur noch zu den veränderten Bedingungen.

Danach werden Telegramme nicht mehr prompt in Sonderzustellung, sondern erst mit der nächsten Zustellung am folgenden Werktag durch den Briefträger ins Haus geliefert. Dabei soll das Telegramm möglichst persönlich übergeben werden. Auch eine Zustellung an Sonn- und Feiertagen gegen Zuschlag ist möglich.

Für sie habe das Telegramm "als Grußform zu besonderen Anlässen" noch einen eigenen Wert, sagte die Sprecherin. Den Kunden stünden dem Anlass entsprechend dafür insgesamt vier neue Schmuckblattmotive zur Verfügung.

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