Personalabau nicht vorgesehen
Dekabank will Sachkosten einsparen

Die Dekabank Deutsche Girozentrale, Frankfurt, will im laufenden Jahr hauptsächlich Sachkosten einsparen und damit ihre Aufwendungen zurückfahren.

vwd FRANKFURT. Wie der Vorstandsvorsitzende Axel Weber am Dienstag beim Halbjahresausweis der Bank erläuterte, soll die Erhöhung der Aufwandsposition 2002 "im deutlich einstelligen Bereich" gehalten werden. Im abgelaufenen Jahr stieg diese Kennziffer noch um 14,7 Prozent. Ein Personalabbau sei zur Zeit nicht vorgesehen, sagte ein Sprecher. Zudem erwartet die Bank laut Weber 2002 nach wie vor "ein zufriedenstellendes Ergebnis", dessen Höhe nicht genauer beziffert wurde.

Im ersten Halbjahr steigerte das zur Sparkassen-Finanzgruppe gehörende und im Bank- sowie im Investmentfondsgeschäft tätige Institut sein Betriebsergebnis vor Bewertung gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent auf 223,1 Mill. Euro. Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft verbuchte die von der Insolvenzwelle kaum betroffene Dekabank ein positives Saldo von 10,6 Mill. Euro. Die ordentlichen Erträge wuchsen um 6,4 Prozent auf 562,4 Mill. Euro, wärend die ordentlichen betrieblichen Aufwendungen um 4,3 Prozent auf 339,3 Mill. Euro zurückgingen.

Im Fondsgeschäft verbuchte der zentrale Investmentdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe gegenüber Jahresultimo einen Rückgang beim verwalteten Vermögen auf 126,9 Mrd. Euro von 133,5 Mrd. Euro. Dabei entfielen 79,6 Mrd. Euro (Jahresultimo: 85,0) Mrd. Euro auf Publikumsfonds und 47,3 (48,5) Mrd. Euro auf Spezialfonds. Das Nettomittelaufkommen der Publikumsfonds stieg in den ersten sechs Monaten gegenüber Vorjahr auf 4,1 Mrd. Euro von 1,8 Mrd. Euro. Dabei flossen 1,9 Mrd. Euro in Geldmarktfonds und 1,7 Mrd. Euro in Offene Immobilienfonds.

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