Personalabbau bei CSFB geplant
Credit Suisse schreibt tiefrote Quartalszahlen

Der Schweizer Finanzkonzern Credit Suisse Group (CSG) ist im dritten Quartal dieses Jahres in die Verlustzone gefallen und will 2 000 Stellen im Investmentbanking abbauen. In einer Mitteilung vom Dienstag stellte die Großbank einen Verlust von rund 300 Mill. Franken (200 Mill. ?) in Aussicht.

ap/dpa ZÜRICH. Als Gründe nannte Credit Suisse einen operativen Verlust der US-Investmentbank Credit Suisse First Boston nach den Terroranschlägen vom 11. September, niedrigere Gewinne im Versicherungsgeschäft, eine Werterichtigung bei der Beteiligung an der Versicherung Swiss Life und Rückstellungen auf Kreditausstände beim Luftfahrtkonzern S-Air-Group.

Der operative Verlust bei der Credit Suisse First Boston dürfte im 3. Quartal 200 Mill. Franken ausmachen, hieß es in der Mitteilung ferner. Die Investmentbank will mit einem Kostensenkungsprogramm gegensteuern, das den Abbau von rund 2000 Arbeitsplätzen oder 7 % der Belegschaft einschließt. Detaillierte Zahlen des 3. Quartals will CS am 20. November bekannt geben.

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