Personalabbau soll leichter werden
Gerster will keine Beamten in den Arbeitsämtern

Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit legt sich für den Umbau seiner Behörde voll ins Zeug. Nach Medienberichten könnte bald die letzte Stunde für die Beamten in der Behörde geschlagen haben.

ddp/vwd MÜNCHEN. Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Florian Gerster, will keine Beamten mehr in den Arbeitsämtern. Das sieht nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstagausgabe) ein Konzept vor, das Gerster am Mittwoch dem Verwaltungsrat der Bundesanstalt vorgestellt hat. Ziel sei, Personalabbau in den Arbeitsämtern leichter möglich zu machen, schreibt das Blatt in seiner Donnerstagausgabe.

Beamtenausbildung wird eingestellt

Derzeit sind laut Zeitung etwa ein Viertel der 93 000 Beschäftigten der Bundesanstalt Beamte. An ihrem Status solle zwar nicht gerüttelt werden. Bereits ab kommendem Jahr wolle Gerster aber keine Verwaltungsanwärter mehr ausbilden. Dadurch werde die BA deutlich flexibler beim Personalabbau, der sich etwa durch eine Halbierung der Arbeitslosigkeit ergeben könnte, wie ihn die Hartz-Kommission verspricht.

Gerster will dem Zeitungsbericht zufolge zudem die Jobvermittler von Verwaltungsaufgaben entlasten und eine engere Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sicherstellen. Die Vermittler sollen sich künftig wieder stärker auf Branchen spezialisieren, um frühzeitig vom Beschäftigungsbedarf der Unternehmen zu erfahren.

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