Archiv
Personaldienstleister DIS senkt Prognosen

Der Personal-Dienstleister DIS Deutscher Industrie Service AG hat wegen der seit September verschlechterten Nachfrage seine Geschäftsprognose für 2001 gesenkt.

Reuters FRANKFURT. Für den Umsatz werde nun ein Zuwachs um 13 % auf 505 Mill. DM an Stelle der ursprünglich erwarteten 538 Mill. DM gerechnet, gab das Offenbacher Unternehmen am Montag bekannt. Das Ergebnis vor Steuern dürfte noch auf 40 bis 42 Mill. DM zunehmen. Ursprünglich hatte DIS mit einem Zuwachs des Vorsteuergewinns um 43 % auf 48 Mill. DM gerechnet. Das Unternehmen begründete die Prognose damit, dass sich vor allem seit Mitte September - also nach den Anschlägen in den USA - die Nachfrage deutlich abgeschwächt habe.

Im dritten Quartal habe der Umsatz nach vorläufigen Berechnungen um 11,6 % auf 134,3 Mill. DM zugenommen, teilte DIS weiter mit. Für die ersten neun Monate habe sich dadurch ein Umsatzzuwachs um 19,6 % ergeben. Der Vorsteuergewinn dürfte im dritten Quartal um 13,6 % auf 14,8 Mill. DM gewachsen sein, von Januar bis September ergebe sich dadurch eine Zuwachsrate von 32,3 %. Zugleich kündigte DIS an, eigene Aktien im Volumen von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zurückzukaufen. An der Börse legte die DIS-Aktie bis zum Mittag bei geringem Handelsvolumen um 1,5 % auf 20,30 Euro zu.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%